Handball in Herdecke

Das fluppte und war aufregend

Turnusmäßige Trainerfortbildung der HSG-Trainer

Zwei mal im Jahr kommen die HSG Trainer- und Trainerlehrlinge zur Fortbildung zusammen. Das spielt sich immer besser ein und wird immer erfolgreicher. Diesmal begann es mit einer Demoeinheit. Ein großer Teil der B-Jugendspieler bildete die Trainingsgruppe. Mit dem 16jährigen Julian war zum ersten Mal ein Gast dabei. Donald Böbel und Werner Kreft stellten die Einheit unter das Thema „Passgenauigkeit, Passgeschwindigkeit und ihre taktischen Optionen. Unter Einbindung aller Trainer gab es zuerst Übungen zur Verbesserung der Passgenauigkeit. Die Spieler spürten und die Trainer sahen, welche kleinen mechanischen Veränderungen zu großen Verbesserungen führten. Für Julian war das, wie er nachher sagte, eine völlig neue Erfahrung.

 

Der zweite Teil der Einheit war der taktischen Spielentwicklung gewidmet. Wieder war es auf aktiven Seite das Spüren und auf der Betrachterseite das Sehen der Spielentwicklung. Schnell erreichten die Spieler eine hohe Qualitätsverbesserung.

 

Nach der Mittagspause hatte Quentin Münch seinen großen Auftritt. Der gerade in der vereinsinternen Ausbildung befindliche Jugendtrainer hatte einen Vortrag über das Angriffsspiel der SG Flensburg vorbereitet. Das war so gut, dass die Teilnehmer schnell ausgiebig über das Thema diskutierten. So wächst das fachliche Verständnis schnell. So macht Lernen Spaß.

 

Zum Abschluss ein weiterer Höhepunkt. Zum ersten Mal war ein auswärtiger Referent zu Gast. Auf Einladung der TSG Handball Herdecke stellte Rouven Schirp die Lifekinetik vor. Rouven ist ehemaliger Leichtathlet und seit vielen Jahren sehr erfolgreicher Fitnesstrainer. U.a. hat er 10 Jahre lang Fußball-TW Manuel Neuer fit gemacht. Wie wir wissen, ist ihm das recht gut gelungen.

 

Für unsere Trainer war das eine ganz neue Erfahrung. Die Übungen mit Rouven machten viel Spaß und brachten viele AH-Effekte. Schnell wurde deutlich, dass mit der Anwendung von Lifekinetik geistiges wie körperliches Lernen viel schneller geht, von den guten gesundheitlichen Auswirkungen mal abgesehen. Am Ende wurde schon der Wunsch laut, die Zusammenarbeit mit Rouven auszubauen. Wir sehen, was wir machen können.

-WK-